SOZIALTRAINING

Sozialtraining in den 4.Klassen

Wir haben es geschafft! Der erste Durchgang für das Sozialtraining nach Petermann ist beendet. Damit sind jetzt die Hälfte der Kinder aus allen unseren vierten Klassen im Sozialtraining unterrichtet worden. Insgesamt wurden 32 Kinder trainiert. Das Sozialtraining gehört zu unserem Konzept der Gewaltprävention für die Grundschule.
Wir, Frau Kokel und Frau Wenzel-Prüß, haben in Doppelstunden ein halbes Jahr lang die verschiedenen Bausteine des Trainings unterrichtet.
Dabei wurden Regeln erarbeitet, auf die beständig geachtet wurde.

Ich habe wieder entdeckt, dass es besser ist, sich an die Regeln zu halten.
Ich habe bemerkt, dass ich die Regeln mag.
Ich habe gelernt, dass ich mich an die Regeln halte.
Ich habe bemerkt, dass es hier um Disziplin geht.
Ich habe gelernt, dass man andere ausreden lässt und niemanden auslacht.

Begrüßungsspiele lockerten den Unterricht zu Beginn auf.

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Ich freute mich darüber, dass wir am Anfang immer gespielt haben.

In Ruhephasen konnten die Kinder Entspannung üben und den Geschichten von Käpt´n Nemo lauschen. So manch Einer lernte in diesem halben Jahr die Augen zu schließen und die Ruhe zu genießen.

Ich habe entdeckt, dass ich meine Augen zumachen konnte.
Ich habe mich geärgert, dass ich mich nicht entspannen konnte.
Ich habe mich geärgert, dass ich in der Ruhephase immer müde wurde und ich dann in der Pause nicht toben konnte.
Ich war enttäuscht, wenn wir die Ruhephase ausfallen ließen.

In der anschließenden Arbeitsphase wurden die verschiedenen Themen des Sozialtrainings bearbeitet.

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Ich habe bemerkt, dass wir auch zusammen arbeiten können.
Ich habe gelernt, dass man rücksichtsvoll mit Menschen umgehen soll.
Ich freue mich darüber, dass ich über andere auch etwas lernen kann.
Ich weiß jetzt mehr von der Klasse.
Ich habe bemerkt, dass andere sehr fantasievoll sind.

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Es hat mir Spaß gemacht, als wir gespielt und uns vertrauen mussten.
Ich habe bemerkt, dass wir verschiedene Sachen gelernt haben,
z.B. Gefühle zu erkennen.
Ich habe bemerkt, dass ich mich in andere hineinversetzen kann.
Ich habe bemerkt, dass ich über meine Probleme sprechen kann.

Das Ankommen mit den „Ampelkarten“, die genutzt wurden, um die momentane Stimmung der Schüler zu dokumentieren und die abschließende Feedbackrunde bildeten den Rahmen des Sozialtrainings.

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Ich habe entdeckt, dass wir immer die gleiche Begrüßung
mit den Karten (Ampelkarten) gemacht haben.
Ich habe bemerkt, dass ich manchmal unruhig bin.

Wir, die Lehrer des Sozialtrainings und auch die Schüler und Schülerinnen haben den Unterricht sehr genossen. Wir konnten beobachten, wie die Gruppe sich im Laufe der Zeit immer besser entwickelte. Unsere Schüler haben zum größten Teil sehr engagiert am Training teilgenommen.

Ich liebe es, wenn Sozialtraining ist.
Ich habe bemerkt, dass es nicht so schwer ist.
Ich habe wieder entdeckt, dass es im Sozialtraining jedes Mal mehr Spaß macht.
Ich habe bemerkt, dass die Stunde schnell vorbei geht.
Ich habe gelernt, dass Sozialtraining gut für mich ist.
Ich war überrascht, dass das Sozialtraining so schnell zu Ende war.