Sommerfest 2019

Bei allerbestem Wetter fand unser diesjähriges Sommerfest auf dem Schulhof statt. Mit einem bunten Programm und vielen Aktionen haben wir das Schuljahr fröhlich ausklingen lassen. Eine rundum gelungene Veranstaltung! Vielen Dank an alle, die dabei engagiert und unterstützend tätig waren!

Eindrücke gibt es hier in der Galerie:

 

 

 

Neue Streitschlichter an unserer Schule

Am Ende des Schuljahres konnten 12 Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden in Empfang nehmen. Sie sind nun offiziell ausgebildete Streitschlichter und Streitschlichterinnen! 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

     

     

Um ihr Abschlusszertifikat in den Händen zu halten, wurden sie ein Schuljahr lang von Herrn Pfanzler und Herrn Demirci ausgebildet und begleitet. Zukünftig werden die neuen Streitschlichter-Teams besonders in den großen Pausen zum Einsatz kommen. 

Mehr Informationen:
https://schule-auf-der-veddel.hamburg.de/streitschlichter-ausbildung-an-unserer-schule/

Verleihung des Berufswahl-Siegels

Am 17.06.2019 wurden 13 Schulen für ihre vorbildliche Berufsorientierung mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet. Die Schule auf der Veddel hat die Rezertifizierung erhalten.

Foto: © Christina Clasen/ LI Hamburg

Aus der Pressemitteilung zur Verleihung:
„Seit 2004 ehrt die Gemeinschaftsinitiative Berufswahl-SIEGEL Hamburger Schulen für ihr überdurchschnittliches Engagement in der beruflichen Orientierung zur Vorbereitung der Jugendlichen auf ihren Übergang in die Berufswelt. […]
Die Schulen durchlaufen ein aufwendiges Zertifizierungsverfahren. Zuerst erstellen sie eine schriftliche Bewerbung, aus der hervorgeht, mit welcher Praxisrelevanz ökonomische Themen in den Unterricht einfließen, betriebliche Lernorte einbezogen werden und Schülerinnen und Schüler im Erwerb überfachlicher Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen Unterstützung erfahren. Ein besonderes Gewicht liegt dabei auf Fragen der Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit der Angebote und Konzepte. Die Schulen erhalten das Siegel für vier Jahre; danach müssen sie sich einem Rezertifizierungsverfahren stellen. […]
Mit dem Siegel ausgezeichnete Schulen bereiten Schülerinnen und Schüler vielfältig auf die Arbeitswelt und das Studium vor. Sie schaffen Bezüge in die Arbeitswelt, zum Beispiel in Kooperationen mit Unternehmen, Schülerfirmen oder besondere Lernaufgaben in der Praxis. Die Potentialanalyse und eine regelmäßige, prozesshafte Reflexion der Stärken und Schwächen der Jugendlichen sind in der Vorbereitung ein grundlegender Baustein.
Das Siegel wird von einer Gemeinschaftsinitiative verliehen, der die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hamburg, die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, die Agentur für Arbeit Hamburg und die Behörde für Schule und Berufsbildung angehören.
Die Akteure und das geschäftsführende Zentrum Schule & Wirtschaft am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung möchten gute Beispiele öffentlich machen und andere Schulen zur Nachahmung anregen.“

Veddel for future

„Veddel for future” Projekt

Die Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen haben sich ausführlich mit den Themen Klimawandel,
der Entwicklung des Trinkwassers auf der ganzen Welt, Plastik- und Mikroplastikproblematiken
und den verschiedenen Formen und Möglichkeiten des Recyclings befasst.
Danach gingen sie über zum Thema Produktgestaltung, fertigten Designentwürfe und Slogans,
um diese auf Jutebeutel zu übertragen. Hier sind einige ihrer Produkte zu sehen.
(Text: A.S.Gierke)

 

Zeitzeugen an der Schule auf der Veddel

In diesem Schuljahr haben sich die 9. und 10. Klassen intensiv mit dem Thema Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aus diesem Anlass kamen die Zeitzeugen Lisette van Vlijmen, Hans Ebel und Claus Günther in unsere Schule, um den Schülerinnen und Schülern einen sehr persönlichen Einblick in ihre Erfahrungen zu ermöglichen.

Klasse 10 (Bericht von A.S. Gierke):

Lesung und Gespräch mit der Zeitzeugin Lisette van Vlijmen

Lange Zeit recherchierten und informierten sich die Schüler und Schülerin der Klasse 10a über die Entstehung des Zweiten Weltkrieges,
dem Aufkommen der damaligen Nationalsozialisten, deren Ideologien und Ziele, sowie den momentanen politischen Strömungen auf der ganzen Welt.
Im Rahmen dieses fächerübergreifenden Unterrichtsvorhabens fuhren sie im November 2018 in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und so wuchs der Wunsch mit einer Zeitzeugin direkt zu sprechen, um Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten.
Wir erfuhren, dass Lisette van Vlijmen ein Buch für ihre Kinder geschrieben hatte, um denen einen Einblick in ihre Erfahrungen zu ermöglichen.
Auch die Klasse 10a hat das Buch gelesen und wir hatten das Glück, dass Lisette van Vlijmen im Juni zu uns zu Besuch kam und die Schüler und Schülerinnen einige vorgelesene Textstellen genauer vertiefen konnten.
Es enstand eine sehr intensive und alle sehr bewegende Begegnung, die sicherlich keiner der Beteiligten je vergessen wird.

Klasse 9b (Bericht von A. Postrach):

Der Besuch der Zeitzeugen Hans Ebel und Claus Günther

Herr Ebel (89) und Herr Günther (88) arbeiten als Zeitzeugen in Hamburg. Sie besuchen Schulklassen und erzählen von ihren Erfahrungen zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland von 1933- 1945.
Am 12.06.2019 kamen die beiden Herren zu uns in die Schule. Sie haben in der Klasse 9b von ihrer Kindheit und Jugend erzählt. Sie berichteten, was sie damals erlebt und durchgemacht haben. Zum Beispiel von ihren Erfahrungen in der Hitlerjugend, wie sie die Judenverfolgung und den Krieg in Deutschland erlebt haben. Wir durften ihnen viele Fragen stellen.
Die beiden Zeitzeugen sagen, dass sie es als ihre Aufgabe sehen, die Menschen zu informieren, damit so schlimme Zeiten sich nicht wiederholen.
Der Besuch der Zeitzeugen war für die SchülerInnen und LehrerInnen ein besonders bewegendes und interessantes Erlebnis:
„Ich fand es sehr interessant, wie Herr Ebel und Herr Günther ihre Kindheit verbringen mussten und unter welchen Umständen sie überleben mussten. Der Be-such war sehr informativ, spannend und gleichzeitig erschreckend. Mich hat gewundert, dass sogar originale Bilder mitgebracht und gezeigt wurden.“ (Luca, 9b)
„Ich fand interessant, was die beiden Zeitzeugen erzählt haben. Ich konnte sie gut verstehen und denke, dass man wissen sollte, was früher geschehen ist, damit es nicht nochmal passiert.“ (Kiumas 9b)
„Ich würde anderen Schulklassen einen Zeitzeugenbesuch empfehlen, weil ich dadurch viel gelernt habe und erfahren habe, was den Zeitzeugen alles früher passiert ist.“ (Semira, 9b)„Für mich war es gut, dass ich noch Bilder von den Zeitzeugen sehen konnte. Das hat mir geholfen mir das vorzustellen. Es ist etwas Besonderes, sowas von jemandem zu hören, der es wirklich erlebt hat.“ (Venelin, 9b)
„Am interessantesten war für mich, wie die früher gelebt haben. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, so zu leben.“ (Ermir, 9b)
„Die Erzählungen der Zeitzeugen waren gut zu verstehen und beeindruckend. Ich fand die Unterschiede zwischen den Herren interessant. Ich würde einen Zeitzeugenbesuch empfehlen, da man mehr von der Zeit erfährt und damit so ein Geschehen nicht noch einmal passiert.“ (Bettina, 9b)